....
in japan steigt die zahl der todesfälle durch ueberarbeitung.
...das meldete heute das japanische gesundheitsamt.
und es ist auch nicht verwunderlich: schlaeft ein student mehr
als 5stunden /nacht, heisst es, er sei ein fauler student.
einmal pro woche praesentieren wir unsere arbeit dem professor.
das heisst, mindestens eine nacht pro woche arbeiten meine
mitstudenten durch. dabei hab ich aber manchmal das gefuehl,
dass sie es auch eher schaffen wuerden fertig zu sein, ...
sie aber nur ein gutes gewissen haben, wenn sie die nacht
vorher durchgemacht haben.
bei jeder vorlesung, seminar oder meeting, kann man einem
grossen teil zusehen wie die koepfe immer wieder einnicken oder
sie sich gleich auf den tisch legen und schlafen. ebenso in der
metro. sobald sich jemand hinsetzt, nickt er 2minuten spaeter ein.
ich wuerde sogar sagen, sie sind die power-napping-weltmeister.
die meisten aus der uni haben einen viel laengeren weg nach
hause als ich. 1 bis 2stunden sind gewoehnlich. und die werden
effektiv mit schlafen genutzt.
sind wochentags die studenten ausnahmslos die einzigsten mit
legerer kleidung [schueler haben ja auch uniformen], aendert
sich das, sobald pruefungen oder abgaben anstehen.
wie vergangenen sonntag in unserem 'partner'institut.
sie hatten schlussabgabe. und zwar alle in anzug oder kostuem.
und das institut hat zur feier ein buffet organisiert.
ich hatte diese woche semesterzwischenabgabe. ich dachte es
sei wie jede woche eine praesentation vor meinem professor
und meinem institut. da ich hier nun schon uebung habe,
kein grund zur aufregung.
betritt man aber einen raum, indem 10professoren sitzen, die
man vom gesicht her alle irgendwie als architekten kennt, ist
es ein wenig anders.
und nicht zu vergessen: man darf sein projekt nur fuer eine
festgelegte zeit praesentieren. die stoppuhr laeuft. und wenn
sie klingelt heisst es: 'satz zu ende bringen!'
nach wie vor hilft mir mein japanisch hier nicht viel weiter.
die sprachkurse an der uni sind gut, aber leider fehlt mir
die zeit das gelernte nachzuarbeiten.
doch hab ich mit meinem studio eine super wahl getroffen.
das arbeitsklima ist genial. alle sind sehr hilfsbereit. und
wenn sie auch nur ungerne englisch sprechen, koennen wir
uns doch immer verstaendigen und sie informieren mich ueber
alles wichtige.
neulich waren wir am abend in einer karaokebar. und es war
super lustig und total anders als wir es aus europa kennen.
man trifft sich mit freunden und mietet in der karaokebar
eine karaokebox fuer max. 10leute. diese boxen haben alle
ein anderes interior design und sind natuerlich super mini.
haben sich alle um den tisch plaziert, getraenke und snacks
via telefon bestellt, kann man per touch screen fernbedinung
nach seinem wunschtitel suchen, oder aber an der jukebox
seinen titel waehlen. auf der gegenueberliegenden seite ist
dann der riesenbildschirm und los geht der spass.
soweit die news. corinna
Abonnieren
Kommentare zum Post (Atom)
Keine Kommentare:
Kommentar veröffentlichen