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die endabgabe des semesterentwurfs ist nun tatsaechlich schon vorbei.
kaum zu glauben, dass das erste semester in tokyo zum groessten teil
beendet ist. [ok es warten noch 4hausarbeiten...]
die abgabe laueft hier etwas anders ab als in stuttgart. ohne praesentation.
ich sage also nichts zu meinem entwurf und lerne nicht das konzept in
worten auf den punkt zu bringen. allerdings ist schliesslich die zeichnung
die sprache der architekten...
jeder student von mehreren instituten stellt also seine arbeit aus.
[das nennen sie poster_session]
alle profs und studenten schauen sich die arbeiten an. es werden die besten
ausgesucht und diejenigen duerfen dann eine woche spaeter ihr ding richtig
praesentieren.
dieses system hat vor allen dingen einen zeitlich wesentlich kleineren rahmen.
denn eine praesentation mit ueber hundert arbeiten wuerde in stuttgart sicher
mehr als die hier 3stunden beanspruchen. ausserdem bekommt hier jeder
student mit was die anderen ueber das semester gemacht haben. also wieder
ein kommunikationspluspunkt.
der nachteil ist allerdings, dass der einzelne student keine richtige kritik von
den professoren bekommt und somit der lernzuwachs vielleicht etwas geringer
ist und man nicht weiss was man beim naechsten mal besser machen sollte.
natuerlich haben alle studenten die nacht durchgemacht. und vielleicht auch die
paar naechte zuvor. aber das brauch ich ja nicht mehr zu erwaehnen.
waehrend ich also hier gerade schreibe, schlafen die meisten im arbeitsraum.
wenigstens die eine stunde bis zur abgabeparty...
die studenten sind die letzten tage sehr besorgt um mich gewesen. da ich gut
in der zeit war, bin ich am wochenende nicht an der uni gewesen. gleich am samstag
schrieb mir mein vis-a-vis eine mail zur erinnerung, dass am kommenden dienstag
die allerletzte abgabe ist und wir alle unser bestes geben muessen.
da ich also die letzte nacht nicht durchgemacht habe, kam auch heute frueh mein tutor
ganz aufgeregt und hat gefragt ob ich wuesste, dass das nun die final-presentation sei
und ob ich hilfe brauche. mein tischnachbar links, wollte nochmals ueberpruefen, ob
ich nicht etwas vergessen habe, hat mir namensschilder fuer die modelle gemacht,
geschaut, dass mein plan keine falte hat, sich vergewissert, dass das modell gut auf
dem untergrund klebt, ...etc. ...
im praesentationsraum hingen unzaehlige plaene und modelle... beinahe schon aufeinander.
da fiel es schwer die uebersicht zu bewahren.
deshalb gab es natuerlich eine genaue organisation wo welche plaene haengen, wer wieviel
platz hat, ... aehnlich wie beim diplom in deutschland muss sich jeder student einen stempel
fuer jeden plan rechtzeitig abholen und in einer liste unterschreiben.
besonders auffaellig bei der 'ausstellung' war, dass die plaene nicht einfach nur ausgeplottet
und aufgehaengt werden. die plaene werden nachgearbeitet mit eigenen skizzen oder einem
weiteren layer eines transparentpapiers oder eben ein echter 3d plan in dem einem der berg
entgegenkommt. auch die modelle sind sehr bunt und verspielt und es sieht etwas kreativer
[oder sagen wir kuenstlerischer] aus als unsere geschleckten modelle in mitteleuropa.
dass es anschliessend eine grosse abgabeparty gibt ist auch selbstverstaendlich. diese woche
werden wir alle in ein restaurant gehen. bin gespannt....
kommende woche, nach der praesentation, die dann wieder sehr formell in anzug sein wird,
gibt es fuer gewoehnlich eine weitere party mit buffet, dosenbier und wein aus plastikbechern.
....das restaurant wartet und ich werde berichten.
2007-06-26
2007-06-10
a l l e s g u t e

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mein opa macht heute die 80 voll
aus diesem grund gibts eine party
in seinem lieblingsrestaurant...
*
liebr flada-oba, mir hot ebber gseit,
dass du em moment grausse fraid
an de sprichle hosch... aelleweil aber
em konflikt mit em schwaebische geiz
schtosch...
[ko au sai mit dr oma: a hausigs weib
isch de beschd sparkass]
i han dr uf alle faell a baar zeile ond
send dr domit d'beschte glickwuensch
zom gebortsdag. dei engkele.corinna
i wuensch dr zom gebortsdag heit:
a gugg randvoll mit saeligkeit.
en blueataboom zom dronterliega
ond fliegl zom en d'wolka fliega.
gsondheit amma langa fada,
en kiebl hoffnung zom dren bada.
zwoi weitausgschreckte aerm voll fraid,
a quentle ausglassehait
ond viel, viel fraid am laeba, diaf wia a see,
des wuensch i dir ond no viel meh.
*
2007-06-07
red and hot and chili peppers

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ein konzert das nur unvorstellbar professioneller
haette sein koennen.
wobei nicht nur die band, sondern auch das
publikum ueberzeugte.
vielleicht hat zunaechst auch der ueberraschungs-
effekt seine spuren hinterlassen. denn nachdem ich
mich so gefreut hatte, zwei der begehrten tickets fuer
eines der beiden konzerte im tokyo dome zu ergattern,
war ich sehr enttaeuscht als ich einmal dort war, und
bemerkte, dass das gesamte baseballstadion bestuhlt war.
wie sollte hier stimmung aufkommen? was fuer eine
atmosphaere.... ohne stehplaetze wird sich hier wohl
nichts bewegen.
puenktlich 19uhr [wie ich es nun von den japanern
gewohnt bin] stehen zwei typen auf der buehne, welche,
den stewardessen im flugzeug nicht unaehnlich, uns
eine kleine einfuehrung in die sicherheitsvorkehrungen
fuer das konzert geben. einmal auf japanisch und das
andere mal sogar auf englisch.
kurze zeit spaeter beginnt das konzert. zunaechst war
ich einen moment irritiert, da ich las, dass in europa die
vorband teilweise wu-tan-clan gewesen sein sollte.
aber das hoerten sich schon wie die red hot chili peppers
an. gibt es etwa keine vorgruppe die dieser sitzenden menge,
die wie im kino popcorn und hot dogs in der hand hatten
und auf den film warteten, einheizen sollte?
nein, gibt es nicht. aber das war auch nicht noetig!
ich hatte etwas die befuerchtung, die akustik koennte
in solch einem grossen stadion etwas schlecht sein und
wir wuerden nicht viel von der band hoeren. aber das gegen-
teil sollte der fall sein. die band glaenzte durch einen super
sound, den man nicht nur zu hoeren sondern auch sehr gut
zu spueren bekam. die wellen kribbelten auf dem brustkorb
und man wusste nicht ob das stadion wegen eines erdbebens
so vibrierte oder aus anderen gruenden.
aber ein grossteil machte natuerlich auch die stimmung des
publikums im stadion aus. welches von beginn an stand!
und rockte und jubelte und sang.
[karaoke verleiht ihnen wohl eine textsicherheit....].
die atmosphaere war wie in einem fussballstadion.
nur das hier minutlich ein tor zu fallen schien...und
es begann zu beben....
das konzert war dazu sehr facettenreich. red hot chili peppers
die sich auch an abba's 'sos' oder bonny m.s 'sunny thank you
for the music' versuchten, sowie zu dritt am schlagzeug sassen
oder auch die trompete zur hand nahmen....hinzu kommt ein
sehr gelungendes buehnenbild...
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