2007-07-18
2007-07-13
potpourri
............
nun dachte ich ich sei im land des laechelns.
doch komischerweise, weiss hier keiner, dass
er im land des laechels lebt. wahrscheinlich
weil sie gar nicht aussergewoehnlich viel laechlen.
aber das mit dem land der aufgehenden sonne
stimmt wohl. die ist bislang jeden morgen
aufgegangen.
[metro]
und an den "metrostopfern", wofuer tokyo schliesslich
auch bekannt ist, ist etwas dran. allerdings nur
zur hauptverkehrszeit und auch nur an den grossen
stationen, stehen metrostopfer. an den anderen
stationen geht es auch irgendwie so. wobei man
sich immer wieder fragt "wie passt die traube an
menschen die vor der metro steht hier noch rein?"
aber komischerweise klappt es immer.
und thomas gottschalk und seine 'x' menschen in
einer telefonzelle sind ein witz. das extrem ist
hier alltag. lustig wird es dann wenn die fahrt beginnt.
denn es halten sich ja nur die wenigsten fest.
und im notfall halten sich dann alle an dem einen fest
der sich an der metro festhaelt. und dann koennen die
japanerinnen kichern!
das schoene ist, wenn man hier den ueberblick hat.
zwar steigt waerme bekanntlicherweise auf. aber das ist
mir lieber als im gewuehl da unten bei den anderen zu sein.
ich seh wenigstens noch den ausgang.
[uniformen]
das reinigungspersonal der metro schaut sehr lustig aus.
sie haben blau gelbe uniformen. und erinnern an ikea.
schoen wie so eine corporate identity funktioniert.
unglaublich wie man eine rolltreppe putzen kann. inklusive
gummihandlauf, etc. das hab ich zuvor noch nie gesehen.
und man sieht sie wirklich immer. den ganzen tag.
uniformen sind hier ohnehin sehr beliebt. um die gemeinschaft-
zugehoerigkeit zu zeigen.
in der zementfabrik hatten alle hellblaue uniformen an.
sahen alle aus wie playmobilmaennchen. bauarbeiter auf der
baustelle haben noch die schoensten. sie sind sozusagen die
samurais der gegenwart. ihre hosen aehneln denen doch sehr.
und wenn die big gangster rapper in den usa eine steigerung
in der breite ihrer hose haben wollen, so muessen sie sich
auf der baustelle hier umschauen.
auch die schuhe sind sehr interessant. mit zehenschlitz.
baustellen sind ohnehin interessant zu beobachten.
denn eine baustelle wird nicht nur mit einem zaun und schild,
abgesichert.... es stehen auch an jeder ecke uniformierte
"baustellenumleiter" die helfen nicht vom rechten weg abzukommen.
dazu benuetzen sie blinkende laserschwerter. denen von starwars
nicht unaehnlich.
eine weitere arbeitsbeschaffungsmassnahme, oder sagen wir
serviceleistung, sind im kaufhaus damen die im aufzug mitfahren und
die das entsprechende knoepfchen druecken. oder diejenigen die am
ende einer rolltreppe stehen und dir sagen was du in diesem geschoss
findest und welches besondere angebot es gerade gibt.
doch wesentlich mehr arbeitsplaetze bietet die gas- wasser- und
stromindustrie an. denn sie schickt monatlich einen mitarbeiter
von haus zu haus und laesst den strom etc ablesen.
was ich in stuttgart selbst einmal pro jahr erledige, sind hier
wirklich zahlreiche arbeitsplaetze. und der gute mann zieht sich
in jeder wohnung die schuhe aus und wieder an....
da ja alle im buero taetigen anzuege tragen und wohl auch hier die
menschen etwas den drang zum individuellen haben, ist es interessant
zu beobachten, dass gerne bei den socken experimentiert wird.
so kommt es schon vor, dass ein geschaeftsmann mit schwarzem anzug
rosa ringelsocken traegt. auch bei den schuluniformen wird versucht
sich von anderen zu unterscheiden. meist mit einem bh der aufdringlich
durch die weisse uniformsbluse schaut.
im sommer tragen die herren die anzuege auch komplett. komplett heisst
mit schweisstuch und armschweissbaendern. ebenso wie die damen die
stoeckelschuhe im winter tragen. eine nette dame sah ich in der
metro mit einem dick verbundenen knoechel. darueber trug sie die strumpf-
hosen und dann natuerlich die stoeckelschuehe. als sie versuchte aufzustehen,
konnte sie wirklich nur mit muehe gehen.
ich haette sie sehr gerne mit meinem telefon fotografiert. leider
laesst sich hier aber nicht das signal fuer einen schnapschuss abstellen.
das ist in keinem japanischen mobiltelefon moeglich. aus dem simplen grund,
dass man in der metro nicht unbeobachtet die damen unter dem rock fotografiert.



[alkohol]
trinken japaner alkohol werden sie schon nach einem schluck rot
im gesicht. wahrscheinlich trainieren sie deshalb jeden tag /abend
beim feierabend sake mit ihren kollegen. dabei haben sie noch nicht
gelernt, dass man besser nicht durcheinander trinkt. hier steht
naemlich alles auf dem tisch "bier auf wein, das ist fein..."
dabei muss man aber darauf achten, sich nie selbst einzuschenken.
das soll immer ein anderer fuer dich tun ...und foerdert somit
wieder die kommunikation.
sind sie dann einmal betrunken "grinden" sie durch die gegend.
das heisst sie torkeln nicht von einer ecke zur anderen. sondern es
sieht eher so aus wie bei "matrix": sie stehen an einer stelle fest
und der oberkoerper ist wie gummi... da sieht man dann wie elastisch
ein menschlicher koerper sein kann.
[hygiene]
sehr beliebt sind hier stehtoiletten. aehnlich denen in frankreich.
sie machen etwa 50% der toiletten aus [bei damen].
toiletten zum sitzen haben fuer gewoehnlich eine beheizbare toiletten-
brille man kann die temperatur selbst regeln. und natuerlich anderen
service, wie spritzwasser, foen, etc.
tampons werden hier keine benuetzt. was fuer europaerinnen wahrscheinlich
unglaublich ist. aber das "scham"gefuehl ist hier wohl etwas hoeher als bei uns.
es gibt auch badehosen mit plastikeinlage, damit man sich nach dem baden
vor den anderen nicht ganz entbloesen muss um sich abzutrockenen.
ebenso wurde hier die pille erst 1997 eingefuehrt [legal]. etwa ein halbes
jahr nach viagra.
in kontaktanzeigen die man in einigen manga heftchen findet, steht in der
kurzbeschreibung immer auch die blutgruppe.
die blutgruppe ist hier in etwa so wie bei uns das sternzeichen.
einer bestimmten blutgruppe werden bestimmte eigenschaften zugeordnet.
jeder kennt seine blutgruppe. sie steht in jedem ausweiss. und komischerweise
haben die meisten studenten an der tokyo university die selbe blutgruppe....
nun dachte ich ich sei im land des laechelns.
doch komischerweise, weiss hier keiner, dass
er im land des laechels lebt. wahrscheinlich
weil sie gar nicht aussergewoehnlich viel laechlen.
aber das mit dem land der aufgehenden sonne
stimmt wohl. die ist bislang jeden morgen
aufgegangen.
[metro]
und an den "metrostopfern", wofuer tokyo schliesslich
auch bekannt ist, ist etwas dran. allerdings nur
zur hauptverkehrszeit und auch nur an den grossen
stationen, stehen metrostopfer. an den anderen
stationen geht es auch irgendwie so. wobei man
sich immer wieder fragt "wie passt die traube an
menschen die vor der metro steht hier noch rein?"
aber komischerweise klappt es immer.
und thomas gottschalk und seine 'x' menschen in
einer telefonzelle sind ein witz. das extrem ist
hier alltag. lustig wird es dann wenn die fahrt beginnt.
denn es halten sich ja nur die wenigsten fest.
und im notfall halten sich dann alle an dem einen fest
der sich an der metro festhaelt. und dann koennen die
japanerinnen kichern!
das schoene ist, wenn man hier den ueberblick hat.
zwar steigt waerme bekanntlicherweise auf. aber das ist
mir lieber als im gewuehl da unten bei den anderen zu sein.
ich seh wenigstens noch den ausgang.
[uniformen]
das reinigungspersonal der metro schaut sehr lustig aus.
sie haben blau gelbe uniformen. und erinnern an ikea.
schoen wie so eine corporate identity funktioniert.
unglaublich wie man eine rolltreppe putzen kann. inklusive
gummihandlauf, etc. das hab ich zuvor noch nie gesehen.
und man sieht sie wirklich immer. den ganzen tag.
uniformen sind hier ohnehin sehr beliebt. um die gemeinschaft-
zugehoerigkeit zu zeigen.
in der zementfabrik hatten alle hellblaue uniformen an.
sahen alle aus wie playmobilmaennchen. bauarbeiter auf der
baustelle haben noch die schoensten. sie sind sozusagen die
samurais der gegenwart. ihre hosen aehneln denen doch sehr.
und wenn die big gangster rapper in den usa eine steigerung
in der breite ihrer hose haben wollen, so muessen sie sich
auf der baustelle hier umschauen.
auch die schuhe sind sehr interessant. mit zehenschlitz.
baustellen sind ohnehin interessant zu beobachten.
denn eine baustelle wird nicht nur mit einem zaun und schild,
abgesichert.... es stehen auch an jeder ecke uniformierte
"baustellenumleiter" die helfen nicht vom rechten weg abzukommen.
dazu benuetzen sie blinkende laserschwerter. denen von starwars
nicht unaehnlich.
eine weitere arbeitsbeschaffungsmassnahme, oder sagen wir
serviceleistung, sind im kaufhaus damen die im aufzug mitfahren und
die das entsprechende knoepfchen druecken. oder diejenigen die am
ende einer rolltreppe stehen und dir sagen was du in diesem geschoss
findest und welches besondere angebot es gerade gibt.
doch wesentlich mehr arbeitsplaetze bietet die gas- wasser- und
stromindustrie an. denn sie schickt monatlich einen mitarbeiter
von haus zu haus und laesst den strom etc ablesen.
was ich in stuttgart selbst einmal pro jahr erledige, sind hier
wirklich zahlreiche arbeitsplaetze. und der gute mann zieht sich
in jeder wohnung die schuhe aus und wieder an....
da ja alle im buero taetigen anzuege tragen und wohl auch hier die
menschen etwas den drang zum individuellen haben, ist es interessant
zu beobachten, dass gerne bei den socken experimentiert wird.
so kommt es schon vor, dass ein geschaeftsmann mit schwarzem anzug
rosa ringelsocken traegt. auch bei den schuluniformen wird versucht
sich von anderen zu unterscheiden. meist mit einem bh der aufdringlich
durch die weisse uniformsbluse schaut.
im sommer tragen die herren die anzuege auch komplett. komplett heisst
mit schweisstuch und armschweissbaendern. ebenso wie die damen die
stoeckelschuhe im winter tragen. eine nette dame sah ich in der
metro mit einem dick verbundenen knoechel. darueber trug sie die strumpf-
hosen und dann natuerlich die stoeckelschuehe. als sie versuchte aufzustehen,
konnte sie wirklich nur mit muehe gehen.
ich haette sie sehr gerne mit meinem telefon fotografiert. leider
laesst sich hier aber nicht das signal fuer einen schnapschuss abstellen.
das ist in keinem japanischen mobiltelefon moeglich. aus dem simplen grund,
dass man in der metro nicht unbeobachtet die damen unter dem rock fotografiert.



[alkohol]
trinken japaner alkohol werden sie schon nach einem schluck rot
im gesicht. wahrscheinlich trainieren sie deshalb jeden tag /abend
beim feierabend sake mit ihren kollegen. dabei haben sie noch nicht
gelernt, dass man besser nicht durcheinander trinkt. hier steht
naemlich alles auf dem tisch "bier auf wein, das ist fein..."
dabei muss man aber darauf achten, sich nie selbst einzuschenken.
das soll immer ein anderer fuer dich tun ...und foerdert somit
wieder die kommunikation.
sind sie dann einmal betrunken "grinden" sie durch die gegend.
das heisst sie torkeln nicht von einer ecke zur anderen. sondern es
sieht eher so aus wie bei "matrix": sie stehen an einer stelle fest
und der oberkoerper ist wie gummi... da sieht man dann wie elastisch
ein menschlicher koerper sein kann.
[hygiene]
sehr beliebt sind hier stehtoiletten. aehnlich denen in frankreich.
sie machen etwa 50% der toiletten aus [bei damen].
toiletten zum sitzen haben fuer gewoehnlich eine beheizbare toiletten-
brille man kann die temperatur selbst regeln. und natuerlich anderen
service, wie spritzwasser, foen, etc.
tampons werden hier keine benuetzt. was fuer europaerinnen wahrscheinlich
unglaublich ist. aber das "scham"gefuehl ist hier wohl etwas hoeher als bei uns.
es gibt auch badehosen mit plastikeinlage, damit man sich nach dem baden
vor den anderen nicht ganz entbloesen muss um sich abzutrockenen.
ebenso wurde hier die pille erst 1997 eingefuehrt [legal]. etwa ein halbes
jahr nach viagra.
in kontaktanzeigen die man in einigen manga heftchen findet, steht in der
kurzbeschreibung immer auch die blutgruppe.
die blutgruppe ist hier in etwa so wie bei uns das sternzeichen.
einer bestimmten blutgruppe werden bestimmte eigenschaften zugeordnet.
jeder kennt seine blutgruppe. sie steht in jedem ausweiss. und komischerweise
haben die meisten studenten an der tokyo university die selbe blutgruppe....
2007-07-08
me and my apple

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nein ich meine nicht meinen computer:
an apple a day keeps the doctor away....
trotz unglaublicher stueckpreise fuer aller
wahrscheinlichkeit nach genmanipulierte
riesenaepfel.... lass ich mir meinen 'daily
apple' nicht nehmen. doch haette ich nie
geahnt, wie aussergewoehnlich es hier ist,
ihn am stueck zu essen.
jegliches obst wird geschaelt ...sogar
weintrauben und dann in kleine stuecke
geschnitten gegessen....so wie wir es aus
kindertagen kennen....
als ich den ersten apfel in der uni mithatte,
haben mich verwunderte japaner beobachtet.
schon beim zweiten mal haben sie getuschelt
und es dauerte nicht lange bis sie sich darueber
lustig gemacht haben. ja, nun mussten sie mich
also auch fotografieren, ....mich die europaerin
die obst ungeschaelt am stueck ist!
2007-07-05
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